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Projektwettbewerb Vision Allmend 2020: Siegerprojekt bestimmt

Die zehn Projekte für den Neubau einer 2-fach Turnhalle und die Sanierung/Umnutzung der bestehenden Schulanlage Allmend wurden vom 16.-18. Mai 2019 in der Turnhalle Allmend vorgestellt. Zahlreiche Üdikerinnen und Üdiker besuchten die Ausstellung und liessen sich von Vertretern der Wettbewerbsjury und Mitgliedern der Schulpflege und des Gemeinderats die Projekte erläutern. Die Besucher zeigten sich, wie schon die Jury, beeindruckt von der Qualität der Projekte und namentlich des Siegerprojekts.

Das von der Wettbewerbsjury zur Weiterbearbeitung und Realisierung empfohlene Projekt aΓΓmend von Stoos Architekten AG, Brugg (Architektur), raderschallpartner AG, Meilen (Landschaftsarchitektur) und Bänziger Partner AG, Baden (Baustatik) löste die Aufgabe, indem es die neue 2-fach Turnhalle direkt in der Verlängerung der umzunutzenden bestehenden Turnhalle anbaut. Der bestehende niedrigere Schulraumtrakt wird rückgebaut und durch einen grösseren Neubauteil ersetzt. So erreichen die Architekten, dass der grösstmögliche Aussenraum entsteht und die grosse Qualität des Ortes – dessen Weite – verstärkt wird. Durch die rechtwinklige Positionierung des Gebäudes zum Hallenbad gelingt es, Richtung Wald ebenfalls einen grossen, zusammenhängenden Raum zu schaffen, der eine gute Sichtverbindung zum Horizont hat.

Die Jury würdigt die kritische Auseinandersetzung mit dem vorgegebenen Leitbild als grossen Gewinn für die Allmend. Die geschickte Anordnung und Entflechtung der Aussenraumnutzungen verleiht der Anlage eine klare und selbstverständliche Grundstruktur. Die neue Hauptachse von Nord nach Süd erschliesst sämtliche Gebäude und Sportanlagen und weitet sich an drei Stellen zu attraktiven Plätzen, die mit Sitzmauern und Schattenbäumen als Aufenthaltsorte dienen. Diese werden durch wettergeschützte Aufenthaltsbereiche unter dem Vordach der neuen 2-fach Turnhalle und vor dem Neubauteil noch aufgewertet. Die Bündelung der Spiel- und Sportflächen und die Verlegung der Beachvolleyballfelder über die Zivilschutzanlage machen die übrigen Bereiche frei für ruhigere Nutzungen. Die Projektverfasser schaffen es aus Sicht der Jury, die landschaftlichen Qualitäten zu bewahren und das Potential des Ortes weiter zu entwickeln.

Der kompakte Baukörper wird in einer ressourcenschonenden Holzmassivbauweise erstellt. Das Projekt erreicht dadurch – trotz des relativ grossen Eingriffs in die bestehende Bausubstanz – tiefe Werte in der Grauen Energie und bietet bezüglich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit Vorteile. Die Anlagekosten werden gemäss Grobkostenschätzung auf CHF 18,3 Mio. (inkl. MwSt.) beziffert und liegen im mittleren Bereich der eingereichten Projekte.

Den verzögerungsfreien Projektverlauf vorausgesetzt, könnte die neue Anlage im Jahr 2023 bezugsbereit sein und dann dazu beitragen, die Infrastrukturen für die Schülerinnen und Schüler und die Sportvereine wieder auf einen den Anforderungen unserer rasch wachsenden Gemeinde angemessenen Stand zu bringen.

Der Jurybericht mit Illustrationen und Würdigungen aller Projekte finden Sie nachstehend.


Siegerprojekt aΓΓmend

Dokument 32300_13A_190411_Schlussbericht_Web.pdf (pdf, 18643.8 kB)

Datum der Neuigkeit 20. Mai 2019
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