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UPDATE 4: Aktuellste Informationen zu Schulschliessung, Betreuung und Fernlernen

25. März 2020

Sie müssen die Schule in einer Notfallsituation dringend erreichen, z.B. bei der Betreuung oder bei Krankheit? Dann kontaktieren Sie uns bitte über 078 655 17 10.

Für reguläre Anliegen ist die Schulverwaltung weiterhin während der Bürozeiten telefonisch (044 200 16 00) oder per E-Mail erreichbar (schulverwaltung@schule-uitikon.ch).
 

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Hinweis: Die folgenden Antworten auf häufig gestellte Fragen entsprechen den Richtlinien und Empfehlungen des Volksschulamtes des Kantons Zürich VSA.


1. UNTERRICHT

Q: Muss der Lehrplan trotz Schulschliessung wegen Corona eingehalten werden?
A: Grundsätzlich ja. Massgeblich für die Unterrichtsgestaltung der Lehrpersonen ist die Erreichung der Lernziele nach Zyklus. Dennoch ist gemäss Volksschulamt klar, dass mit Fernlernen die Lernziele nicht in allen Fachbereichen und Modulen gleichermassen erreicht werden können. Unsere Lehrpersonen setzen jedoch alles daran, möglichst allen Fachbereichen gerecht zu werden.

Q: Muss der Stundenplan trotz Ausfall des Präsenzunterrichts wegen Corona eingehalten werden?
A: Nein. Die Antwort des Volksschulamtes ist diesbezüglich klar. Die Lehrpersonen nehmen die in der Lektionentafel vorgeschriebenen Anteile der einzelnen Fachbereiche als Orientierung (das geht natürlich mit Fernlernen bei Mathematik besser als bei Bewegung und Sport). Sie können aber auch einzelne Fachbereiche zu Blöcken gruppieren und Projekte durchführen.

Q: Müssen die Blockzeiten (Unterricht von 8 bis 12 Uhr) trotz Corona eingehalten werden?
A: Nein. Auf Anordnung des Bundes findet in den Schulen kein Unterricht statt. Die Lehrpersonen begleiten ihre Klassen soweit möglich mit Fernlernen. Es gibt keine Vorgabe, dass dieses während der Blockzeiten stattfinden muss. Zudem gilt nach wie vor, dass Lehrpersonen auch für Betreuungsaufgaben eingesetzt werden können.

Q: Gibt es einen Mindestumfang an Wochenlektionen, in denen der Fernunterricht stattfinden muss?
A: Die Schule bzw. die Lehrpersonen passen den Umfang der Aufgaben und Lernmaterialien dem Alter und dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler an. Die Zeiten für das Fernlernen müssen dem Alter entsprechend aufgebaut und das Lernen muss gut strukturiert werden. Die Schülerinnen und Schüler müssen die Aufgabenstellung der Aufgaben verstehen und die Arbeits­technik kennen. Die Aufgaben müssen ohne fachliche Hilfe der Eltern oder Erziehungs­berechtigten lösbar sein. Je nach Altersstufe des Kindes braucht es bei der Strukturierung des Alltags die Unterstützung der Eltern.
Die Schulen und Lehrpersonen können sich an den Richtwerten des Volksschulamtes orientieren.
Zusätzlich können Zeitblöcke für die Aufgabenerteilung, die Planung sowie das Feedback eingeplant werden.

Q: Wie geht es mit dem Projektunterricht an der 3. Sek weiter?
A: Solange nicht klar ist, wann der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden kann, wird die Arbeit zu Hause mit den zur Verfügung stehenden Mitteln (Internet etc.) fortgeführt. Die Klassen­lehrpersonen stehen diesbezüglich im Kontakt mit ihren Schülerinnen und Schülern und geben entsprechende Aufträge.


2. BEURTEILUNG

Q: Können im Fernunterricht Prüfungen, Lernzielkontrollen und andere Beurteilungen der Schülerinnen und Schüler stattfinden?
A: Gemäss Volksschulamt sollen vorerst keine summativen Prüfungen und Lernzielkontrollen durchgeführt werden (Anmerkung: Die summative Beurteilung richtet das Augenmerk auf den Leistungsstand der Schülerin oder des Schülers nach Abschluss eines längeren Zeitraums (Lerneinheit, Semester, Schuljahr und Zyklus). Diese Beurteilung zieht Bilanz über die erworbenen Kompetenzen und das Erreichen der vorgängig festgelegten Unterrichtsziele.) Allerdings unterstützen Lehr- und Fachpersonen den Lernprozess von Schülerinnen und Schülern mit Feedbacks und führen Lerndialoge, d.h. es wird eine formative Beurteilung vorgenommen (Anmerkung: Eine formative Beurteilung ist individualisierend und aufbauend).

Q: Wird es am Ende des Schuljahres 2019/20 ein normales Zeugnis geben?
A: Je nach Dauer des Fernunterrichts wird durch das Volksschulamt entschieden, wie das Zeugnis am Ende des Semesters aussehen wird. Bei der Lösungsfindung wird die Situation der 2. und 3. Klasse der Sekundarschule besonders beachtet.

Q: Frau Sarah Knüsel, Präsidentin des Verbandes der Schulleiterinnen und Schulleiter Zürich hat in der Sonntagspresse erwähnt, dass sie eine flächendeckende Repetition aller SuS nicht ausschliesst. Wie sieht dies die Schule Uitikon?
A: Das Volksschulamt hat am Montag, 23. März 2020 kommuniziert, dass die Kernkompetenzen einer Mehrheit der Schülerinnen und Schüler vermittelt werden können. Auch falls diese Situation länger andauern sollte, werden die Schulen und die Kinder sowie Jugendlichen es schaffen, den vielleicht nicht optimal vermittelten Schulstoff künftig wieder aufzuholen. Gerade der Lehrplan 21, der nicht auf Ende jedes Schuljahres fixe Lernziele festlegt, gäbe dazu die richtige Grundlage. Die Schule Uitikon wird mit grossem Engagement sich dieser Herausforderung stellen.
Trotzdem wird es im Falle einer längeren Dauer vor allem für Schülerinnen und Schüler am Übergang in die Sekundarstufe ll Lösungen brauchen. Auch Kindern, die zuhause keine Unterstützung erfahren oder schwierige Familienverhältnisse haben, müssen wir besonders Sorge tragen. Diese Problematik bearbeitet das Volksschulamt aktuell.

Q: Bleiben die Termine für den Zuteilungsentscheid im Rahmen des Übertritts von der Primarschule in die Sekundarschule bestehen?
A: Ja. Die Termine für die Zuteilung in eine Abteilung bzw. Anforderungsstufe im Rahmen des Übertritts von der Primarschule in die Sekundarschule müssen durch die Schule eingehalten werden. Gemäss Volksschulamt ist nach dem letzten Stand der Beurteilung zu entscheiden. Bei Einigkeit kann der Entscheid auf dem Korrespondenzweg erfolgen. Bei Uneinigkeit gilt es, die Elternrechte zu wahren. Wenn immer möglich werden wir jedoch auf Anweisung der Bildungsdirektion direkte Gespräche unter Anwesenden vermeiden. Möglich wären daher Telefon- oder Videokonferenzen.

Q: Bleiben die Termine für die Umstufung innerhalb der Sekundarschule (Wechsel der Abteilung oder Anforderungsstufe) bestehen?
A: Ja, gemäss Volksschulamt sind grundsätzlich auch die Termine für den Wechsel innerhalb der Sekundarschule einzuhalten. Es gilt jedoch zu beachten, dass es in der 1. Sekundarklasse drei Termine und in der 2. und 3. Sekundarklasse zwei Termine für die Umstufung gibt. Diese Regelung bietet die Möglichkeiten, pragmatische Lösungen zu finden und die Umstufung bei Bedarf und Unsicherheit im gegenseitigen Einvernehmen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Der Prozess zum Wechsel innerhalb der Sekundarschule ist in der Broschüre Beurteilen und Schullaufbahnentscheide ab Seite 15 beschrieben.


3. BERUFSWAHL, ABMELDUNG, JOKERTAGE, VIDEO-TIPP

Q: Was bedeutet die Einstellung des Präsenzunterrichts für den Berufswahlprozess (Bewerbungen, Schnupperlehren etc.)?
A: Der Berufswahlprozess ist für die Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klassen Sekundarschule von grosser Bedeutung. Dieser soll deshalb weitergeführt werden. Viele Schritte können auch durch Fernunterricht begleitet werden, andere sind unter Berücksichtigung der Hygienemassnahmen weiterhin möglich (bspw. Bewerbungsgespräche).

Q: Muss ich mein Kind, wenn es krank ist, bei der Lehrperson abmelden?
A: Eltern sollen die Krankheit ihrer Kinder melden, weil die Schülerinnen und Schüler die Fernaufträge – wie bei regulärem Unterricht – nur bedingt oder gar nicht erfüllen können.

Q: Können wir bereits eigegebene Jokertage zurückziehen? Können wir auch neue Jokertage beziehen?
A: Ja, bereits eingegebene und noch nicht bezogene Jokertage werden zurückgezogen. Die Eltern benötigen in der jetzigen Situation etwas Flexibilität in Bezug auf die Organisation des Familienalltags. Daher kann es sein, dass eine Familie unter der Woche einmal einen Tag "unterrichtsfrei" machen muss und dafür am Samstag oder Sonntag mit den Kindern den Unterricht nachholt. Das kann mit dem herkömmlichen System der Jokertage nicht aufgefangen werden. Die Eltern sollen deshalb die Klassenlehrperson informieren, wenn ihr Kind den Fernunterricht aus organisatorischen Gründen einen Tag aussetzen muss.

Q: Wie erkläre ich jüngeren Kindern auf einfache Art das Corona-Virus?
A: Das folgende Video kann den Kindern helfen, das Corona-Virus zu verstehen: https://m.youtube.com/watch?v=_kU4oCmRFTw&feature=youtu.be
 

4. INITIATIVE "ÜDIKER SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER SAGEN DANKE"

Q: Wie funktioniert die Initiative «Gemeinsam stark! – Üdiker Schülerinnen und Schüler sagen Danke»?
A: Nichts ist mehr selbstverständlich in Zeiten von COVID-19: Viele Menschen arbeiten in diesen anspruchsvollen Zeiten nach wie vor für uns, damit wir bestens versorgt sind und es auch weiterhin bleiben. Bei all jenen möchte sich die Schule Uitikon bedanken! Mit persönlichen und individuellen Zeichnungen unserer Schülerinnen und Schüler der Kindergarten- und Primarstufe! Die aktuellen Aufträge werden jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag hier sowie unten unter Publikationen aufgeschaltet. Mehr unter Gemeinsam stark! – Üdiker Schülerinnen und Schüler sagen Danke.

Q: Wie erreicht die Dankes-Initiative ihr Zielpublikum – die Mitarbeitenden der entsprechenden Branchen?
A: Die Dankeszeichnungen der Schülerinnen und Schüler werden von der Schule als PDF-Dokument und als Video an die jeweiligen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände gesandt, mit der Bitte um Weiterleitung an ihre Mitarbeitenden. An dieser Stelle von unserer Seite bereits ein grosses Dankeschön an alle Kinder für die tollen Beiträge!
Die Werke der jeweils laufenden Dankes-Initiative können im aktuellen Padlet bestaunt werden.
Die Werke der vorhergehenden Initiativen sind auf unserer Webseite unter Gemeinsam stark! – Üdiker Schülerinnen und Schüler sagen Danke oder im Padlet in der Galerie «Bilder abgelaufener Aufträge» (rechte Spalte) zu bewundern.
Zum Padlet gelangen Sie auch über den QR Code auf unserer obigen Webseite.

Q: Wo finden wir die jeweils aktuellen Aufträge der Dankes-Initiative?
A: Auf der Startseite unserer Schulwebsite klicken Sie unter «Aktuelles» auf Gemeinsam stark! – Üdiker Schülerinnen und Schüler sagen Danke! Hier geht es zum aktuellen Auftrag.
 

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UPDATE 3 vom 20.3.2020


Q: Was ist auf Seite der Schule diese Woche gelaufen?
A: Seit Dienstag haben die Schülerinnen und Schüler erste Aufträge von ihrer Klassenlehrperson erhalten. Die Inputs der Fachlehrpersonen sind entweder direkt eingeflossen oder auf separatem Weg zugestellt worden. Diese Aufträge reichen auf der Kindergarten-, der Unter- und Mittelstufe tendenziell für die ersten zwei Wochen. Auf der Sekundarstufe war das Lernpaket für die erste Woche angedacht. Es ist daher wichtig, dass zuhause diese Aufgaben strukturiert angegangen und bearbeitet werden. Danke für Ihre Mithilfe!
In dieser Woche wurde zudem schulhausübergreifend in den jeweiligen Stufen die zweite Phase des Fernlernens aufgegleist. Diese startet ab der dritten Woche nach Schulschliessung und dauert bis zu den Frühlingsferien. Da der Beruf der Lehrpersonen von grosser pädagogischer und methodischer Freiheit geprägt ist und der Lehrplan 21 in der Bearbeitung der fachlichen und überfachlichen Lernziele einen gewissen Raum lässt, ist diese herausfordernde Arbeit nicht zu unterschätzen. Die Unterlagen für die zweite Phase werden mit einem entsprechenden Stufenschreiben am Freitag, 27. März 2020 verschickt.
Gleichzeitig gehen die Vorbereitungen für das nächste Schuljahr weiter. Das grösste Projekt dabei ist die Raumplanung. Hierzu mussten richtungsweisende Fragen mit den Lehrpersonen, die umziehen, geklärt werden.

Q: Haben die Lehrpersonen aufgrund der Schulschliessung zusätzliche Arbeiten zu stemmen?
A: Auf der einen Seite mussten die Lehrpersonen gemeinsam mit dem Team des Schülerclubs die Betreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen gewährleisten. Auch wenn dies nur vereinzelte Kinder waren, benötigte diese Notbetreuung eine entsprechende Organisation und Koordination. Auf der anderen Seite waren die Lehrpersonen gefordert, das Fernlernen gemeinsam mit der Schulleitung aufzugleisen und sich mit den diversen digitalen Tools auseinander zu setzen, sich in den Pädagogischen Teams abzusprechen und die zweite Phase vorzubereiten.
Gleichzeitig war es uns allen ein Anliegen, den Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern bestmöglich aufrecht zu erhalten. Dies erforderte von denjenigen Lehrpersonen, die eine Zusatzaufgabe zu tragen hatten, einen Spagat. Wir danken Ihnen daher für Ihr Verständnis für die unterschiedlichen Kommunikationsintensitäten der verschiedenen Lehrpersonen.

Q: Arbeiten die Schule respektive die Lehrpersonen auch mit dem System Homeoffice?
A: Um die Notbetreuung vor Ort gewährleisten zu können sowie das Fernlernen in den Stufenteams aufzugleisen, gab und gibt es punktuelle Besprechungen, welche unter Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienevorgaben durchgeführt werden. Lehrpersonen, welche selber Kinder zuhause zu betreuen hatten oder technisch bereits entsprechend eingerichtet sind, schalteten sich via Skype etc. aus ihrem Homeoffice dazu. Diese Woche wurde daher auch genützt, um Homeoffice für weitere Lehrpersonen aufzugleisen. In den kommenden Wochen wird der Grossteil der Lehrpersonen nach Möglichkeit von zu Hause aus arbeiten.

Q: Wie erhalten Eltern und Schülerinnen und Schüler in schwierigen Situationen auch jetzt Unterstützung von der Schulsozialarbeiterin Nadine Ciamberlano?
A: Gewohnte Strukturen fallen von heute auf morgen weg. Folglich sind die Kinder zuhause, und Sie als Eltern gefordert, rasche Lösungen für die Job- und Betreuungssituation auf die Beine zu stellen. Zudem verstärken sich möglicherweise bestehende Diskussionen rund um Medienkonsum, Schlafenszeiten, Hausaufgabenerledigung, etc.
Diese Umstände sind für uns alle ungewohnt und können Ängste und Hilflosigkeit auslösen. Gleichzeitig gibt es Beispiele von Solidarität und neu entwickelten Tools, um die bevorstehenden Wochen so gut als möglich zu meistern. Wir alle versuchen diese Herausforderungen gemeinsam zu meistern und das Beste aus der Situation zu machen.
Als Schulsozialarbeiterin und Beraterin beim Elternnotruf bin ich damit vertraut, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in schwierigen Momenten zu begleiten oder sie bei der Lösung von Problemen zu unterstützen. Da aufgrund der Weisungen des Bundesamtes für Gesundheit persönliche Beratungsgespräche momentan nicht stattfinden können, biete ich Ihnen und Ihren Kindern Unterstützung per Mail, SMS oder Telefon an. Sie können mich jederzeit unter der Nummer: 079 771 50 07 oder via Mail nadine.ciamberlano@schule-uitikon.ch kontaktieren. Hier gehts zum Elternbrief.

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UPDATE 2 vom 17.3.2020

Fernlernen:
In der Zwischenzeit haben Sie von der Klassenlehrperson Ihres Kindes / Ihrer Kinder erste Arbeitsunterlagen und -aufträge erhalten. Um das Fernlernen an unserer Schule nachhaltig aufgleisen zu können, bitten wir Sie, uns die technischen Rahmenbedingungen Ihres Kindes / Ihrer Kinder für das «Distance-Learning» anzugeben.
Indem die Klassenlehrpersonen einen Überblick von allen Eltern erhalten, was den Kindern zuhause an technischen Möglichkeiten für digitales Lernen zur Verfügung stehen, können sie das längerfristige Fernlernen gezielter auf die Bedingungen anpassen oder gegebenenfalls bei gewissen Aufgaben mit Ihnen Kontakt aufnehmen, um Sie bei der Umsetzung der Aufträge zu unterstützen.
Wir bitten Sie daher, die Umfrage pro Kind auszufüllen: https://forms.gle/YyqB8EauAcTpGpDeA.  Sie besteht aus sechs Fragen und das Ausfüllen dauert zwischen fünf und zehn Minuten. Selbstverständlich werden wir die Daten vertraulich behandeln. Bitte nehmen Sie bis am 18.03.2020 bis 12 Uhr an der Umfrage teil.

Kleingruppenunterricht:
Entfällt aufgrund der aktuellen Situation.

Sonderpädagogische Massnahmen (IF, DaZ, Psychomotorik-Prävention):
Werden nach Absprache mit den Eltern durch die entsprechenden Fachpersonen möglichst sinnvoll und zeitnah in das Fernlernen integriert.

Therapien (Logopädie, Psychomotorik):
Können aufgrund der aktuellen Situation momentan leider nicht vor Ort durchgeführt werden. Auch hier arbeiten wir daran, zu überprüfen, welche sinnvollen Lösungen sich anbieten. Danke für Ihre Geduld.

Pausenplätze und Spielanlagen:
Zur Eindämmung von COVID-19 haben der Gemeinderat und die Schulpflege beschlossen, Pausenplätze, Schulaussenanlagen und Spielanlagen vorübergehend zu schliessen. Diese Massnahme ist einschneidend, jedoch aus Sicht der Behörden ein wichtiger Schritt, die aktuelle gesundheitliche Krise in den Griff zu bekommen. Sie verzögert die Ausbreitung von COVID-19 und schützt damit die verwundbare Bevölkerungsgruppe. Schliesslich dient die Massnahme auch dazu, dass Spielplätze und Schulanlagen möglichst bald wieder uneingeschränkt benutzt werden dürfen. Schulpflege und Gemeinderat danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre vollste Kooperation in dieser schwierigen Zeit.

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UPDATE 1 vom 15.3.2020

Gemäss Bundesratsbeschluss ist der Präsenzunterricht an allen Schulen ab Montag, 16. März 2020, untersagt. Was dies für unsere Schule und Sie bedeutet, entnehmen Sie bitte dem angefügten Schreiben.
Zudem hat die Schule als Reaktion auf die per Mail verschickte Elterninformation zur Einstellung des Präsenzunterrichts Rückfragen und Präzisierungswünsche seitens der Elternschaft bekommen. Hier das Q&A:

Q: Kommen noch mehr Informationen seitens Schule bezüglich Unterrichtsstoff, Hausaufgaben etc.?
A: Die Eltern werden auf jeden Fall von den Klassenlehrpersonen kontaktiert werden, in welcher Form in ihrer Klasse der «Fernunterricht» stattfinden wird. Die Schülerinnen und Schüler werden Lernunterlagen/Arbeitsblätter erhalten, je nach Alter vielleicht auch Unterrichtsmaterial in digitaler Form. An den Konzepten wird intensiv gearbeitet, aber es wird vielleicht noch ein paar Tage dauern, bis alles «rund» läuft. Wir danken allen Eltern für die Geduld und das Verständnis.

Q: Wer hat Anspruch auf die Notbetreuung in der Schule?
A: Gemäss der am Freitag angeordneten Massnahmen von Bund und Kanton wird der Präsenzunterricht eingestellt und die Schülerinnen und Schüler sollen grundsätzlich zuhause bleiben. Nur für Notfälle stellt die Schule ein Betreuungsangebot bereit. Ein Notfall liegt z.B. vor, wenn Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, wie beispielsweise im Gesundheitswesen und dort unabkömmlich sind, bei der Polizei oder im Versorgungswesen. Nur für diese Kinder ist das Betreuungsangebot während der Unterrichtszeiten gemäss Stundenplan gedacht.
Die gleichen restriktiven Kriterien gelten auch für Kinder, die bisher regulär im Schülerclub betreut wurden. Auch sie bleiben zuhause. Nur eine eingeschränkte Notbetreuung während der vereinbarten Betreuungszeit wird angeboten.
Bitte beachten Sie: Im Schülerclub müssen die Eltern ihre Kinder aktiv abmelden (schuelerclub@schule-uitikon.ch), wenn sie sie zuhause behalten. Die nicht bezogenen Module werden dann zurückerstattet.

Q: Was beinhaltet die Notbetreuung?
A:
Wie die Notbetreuung genau aussehen wird, hängt davon ab, wie viele Kinder sie täglich in Anspruch nehmen müssen. Die Kinder werden gemäss der vom Kanton vorgegebenen Massnahmen (Abstand, Hygiene) in Kleingruppen einer Aufsichtsperson zugeteilt und altersgerecht sinnvoll beschäftigt werden. Sie werden sich, je nach Wetter, auch im Freien aufhalten. Detailliertere Informationen erhalten die betroffenen Eltern nach Kenntnis des definitiven Betreuungsbedarfs direkt. Keinesfalls können aber Kinder mit Krankheitssymptomen betreut werden!

Q: Was können Eltern machen, um die Corona-Massnahmen zu unterstützen?
A:
Wir appellieren an das Verständnis und das Selbstverantwortungsbewusstsein der Eltern, damit die Massnahmen, die für uns alle sehr fordernd sind, auch die gewünschte Wirkung haben. Es gilt darauf zu achten, dass sich die Kinder jetzt nicht in grösseren Gruppen treffen und die Hygienemassnahmen auch zuhause eingehalten werden.

Q: Wie ist die Schule erreichbar? Können Eltern oder Schülerinnen und Schüler Materialien abholen?
A:
Analog der Gemeindeverwaltung ist die Schule über die Schulverwaltung an der Lättenstrasse 55 – nur nach vorheriger Terminvereinbarung – von 9 bis 11 Uhr persönlich erreichbar. Es gelten die Hygienevorschriften und das Social Distancing. Telefonisch und per E-Mail ist die Schule normal erreichbar.
Die Eltern werden über die Klassenlehrperson informiert, wann sie oder die Schülerinnen und Schüler Schulmaterialien im Schulhaus abholen kommen können.

Zugehörige Objekte

Name
20200313Elterninformation_Corona.pdf Download 0 20200313Elterninformation_Corona.pdf
Elterninformation_Beratung_durch_die_Schulsozialarbeit.pdf Download 1 Elterninformation_Beratung_durch_die_Schulsozialarbeit.pdf
Richtwerte_VSA.pdf Download 2 Richtwerte_VSA.pdf

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