Gemeinsames Biodiversitätsprojekt von Schule, Gemeinde und Gartenrötel
Gemeinsames Biodiversitätsprojekt von Schule, Gemeinde und Gartenrötel
Vom 14. bis 17. April 2026 beteiligten sich alle Stufen der Schule Uitikon an einem Biodiversitätsprojekt, das aus einer Kooperation zwischen der Schule Uitikon, der Gemeinde Uitikon und dem Natur- und Vogelschutzverein Gartenrötel entstanden ist. Ziel des Projekts war es, neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen oder bestehende Biodiversitätsmassnahmen aufzuwerten.
Rund um das Schulhaus Schwerzgrueb herrschte am Mittwochmorgen emsiges Treiben. Die Kinder der Mittelstufe werteten gemeinsam mit dem Natur- und Vogelschutzverein Gartenrötel aus Uitikon die Biodiversitätsstandorte auf dem Schulareal auf. Mit viel Fleiss und grossem Einsatz wurde geschaufelt, gepflanzt, mit Astscheren geschnitten, gesägt, getragen und mit Schubkarren Erde transportiert. Die Arbeit in der Natur und mit den eigenen Händen bereitete allen sichtlich Freude. Als sichtbares Resultat wurden die Hochbeete rund ums Schulhaus neu aufgefüllt und mit verschiedenen Kräutern und Gemüsesorten bepflanzt. Zudem entstanden zwei neue Igelunterschlüpfe in Form von grossen Asthaufen.
Im Schulhaus Rietwis wurden die Ast- und Steinhaufen, die als Unterschlupf für Kleintiere dienen, erneuert. Den Sandbienen wurde der Zugang zu ihren Nestern erleichtert und das bestehende Weidenhaus aufgewertet. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Gartenrötel. Der Verein unterstützte uns mit einer grossen Anzahl von Mitgliedern sowie dem nötigen Werkzeug bei der konkreten Umsetzung. Bereits in der Planungsphase konnten wir von dessen Know-how profitieren. Zudem durften wir auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde zählen, die uns den benötigten Sand und die Steine organisierte und lieferte.
Auch beim Sürenloh wurde gearbeitet. Die Kinder der Schulhäuser Mettlen, Schwerzgrueb und Allmend machten fleissig mit. Dabei entstanden neue Ast- und Steinhaufen als Unterschlupf für Kleintiere und Insekten. Zudem wurden einheimische Stauden gepflanzt, eine Benjeshecke sowie ein Bienenhotel gebaut und eine Blumenwiese angesät. Besonders spannend war es, laut einem Schüler der 1. Sek, «mit der Bohrmaschine Löcher in die Baumstämme zu machen. Das war gar nicht so einfach, aber es hat viel Spass gemacht!»
Ohne das Engagement vieler Personen wäre das Biodiversitätsprojekt nicht möglich gewesen. In erster Linie ist die freiwillige Arbeit des Projektleiters Michael Lopez und seines Teams von der Gemeinde Uitikon zu erwähnen. Die Projektplanung, Arbeitsmaterialien, Werkzeuge sowie viel Erfahrung und ein gesundes Znüni wurden von Herrn Lopez und seinem Team organisiert. Ein grosses Dankeschön gilt auch dem Natur- und Vogelschutzverein Gartenrötel besonders Patrick Martin und allen Helferinnen und Helfer für die wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts. Wir bedanken uns zudem beim Klimateam der Schule Uitikon, besonders bei Edith Jermann und Evelyn Schulle, für die Organisation sowie die Planungs- und Kommunikationsarbeit.
Und zum Schluss soll auch die Arbeit aller Schülerinnen und Schüler erwähnt werden: Für das Projekt zeigten sie grosse Motivation und Interesse und – wie ein Schüler aus der Sekundarschule treffend formulierte – «waren wir am Ende sehr stolz auf das Ergebnis, weil wir auch einen Beitrag zu diesem Projekt geleistet haben.»
(Text: Scott Tucker und Edith Jermann, Fotos: Patrik Martin)